| Das
"Muldenschlösschen" wird erstmals um 1900 in
den Chroniken des Ortes erwähnt. Schon damals wurde das
Haus als Gastwirtschaft betrieben. Zahlreiche Ausflügler,
besonders aus der Leipziger Gegend, kehren seit dem im Muldenschlösschen
ein.
Die Familie Underberg, ohne familiäre
Beziehung zum bekannten Magenbitter selbigen Namens, war viele
Jahre Eigentümer des Hauses und betrieb seinerzeit schon
ein paar Fremdenzimmer. Während der DDR-Ära war
das "Muldenschlösschen" in festen Händen
der HO (sozialistische staatliche Handelsorganisation).
1990 pachteten wir das "Muldenschlösschen"
von der Gemeinde und konnten nach einer kurzen Renovierungsphase
im September des selben Jahres die Gaststätte neu eröffnen.
Da der Zahn der Zeit und der des Sozialismus auch
an diesem Haus genagt und seine Spuren hinterlassen hatte,
war eine grundlegende Modernisierung dringend erforderlich.
Nach langwierigen Kaufverhandlungen konnten wir 1995 das "Muldenschlösschen"
unser Eigentum nennen und am Osterdienstag 1996 mit den Umbauarbeiten
am gesamten Haus beginnen.
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